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Anklamer Speedskater verpasst Überraschung PDF Drucken E-Mail
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News - Zeitungsartikel
Geschrieben von: Stefan   
Montag, den 23. Juni 2008 um 21:18 Uhr
TITELKÄMPFE Für den BSV-Speedskater Arne Weißenborn reicht es bei den Deutschen Meisterschaften in Anklam nicht ganz zum Podestplatz.
 
VON STEFAN STUTH
ANKLAM. „Ich bin sehr glücklich darüber, dass alles so prima geklappt hat. Wir können stolz sein." Siegfried Hannig, seines Zeichens Landesfachwart der mecklenburg-vorpommerschen Inline-Speedskater, hatte am Wochenende bei den Deutschen Meisterschaften der Jugend und Junioren auf der Anklamer Rollsportanlage allen Grund, übers ganz Gesicht zu strahlen.
Fast ins Schwärmen brachte den 55-jährigen Neubrandenburger die gute Organisation des gastgebenden Ballspielvereins: „Uwe Piper hat mit seinem Team die Chance genutzt, sich als perfekter Ausrichter dieser Veranstaltung zu präsentieren. Es gab von allen Seiten großes Lob. Die Teilnehmer werden die Titelkämpfe in Anklam auf jeden Fall in guter Erinnerung behalten." Nachdem es bei der Eröffnung der Meisterschaften durch Vize-Bürgermeister Detlef Butzke noch wie aus Gießkannen regnete, hatte auch Petrus wenig später ein Einsehen. So konnten sich die 170 Nachwuchs-Sportler aus insgesamt 34 Vereinen an beiden Tagen bei strahlendem Sonnenschein packende Rennen liefern. Dementsprechend zufrieden wirkte der BSV-Speedskating-Abteilungsleiter Uwe Piper auch: „Es war ein toller Wettkampf. Wir sind sehr froh darüber, dass alles reibungslos über die Bühne gegangen ist. Erheblichen Anteil daran hatten die zahlreichen Helfer. Ihnen gilt ein ganz großes Dankeschön", erklärte der Peenestädter.
Aus sportlicher Sicht überzeugte bei den Gastgebern vor allem Arne Weißenborn in der Altersklasse Junioren A. Gleich zweimal musste sich der Anklamer BSV-Speedskater im Kampf um die Medaillen nur knapp geschlagen geben. Nachdem er sich beim 300-Meter-Einzelsprint mit dem siebenten und bei der 500-Meter-Sprintausscheidung noch mit dem elften Platz begnügen musste, erreichte der Peenestädter über die 10 000 Meter den vierten Platz. Ebenfalls Vierter wurde Weißenborn am zweiten Wettkampftag über die 5000 Meter. „Es ist wirklich schade, dass es für Arne nicht zum Gewinn einer Medaille gereicht hat. Trotzdem kann er mit seinen Leistungen sehr zufrieden sein. Man darf nicht vergessen, dass hier die gesamte deutsche Nachwuchs-Elite am Start war", resümierte der Anklamer Trainer Wilfried Kienel. Dagegen verpassten die beiden Kreisstädter Richard Hempel und Felix Piper in der gleichen Altersklasse Top-Ten-Platzierungen. Gleiches gilt für Saskia Franke, Carolin Breitsprecher, Wiebke Weißenborn (Juniorinnen B) und Maria Lorenz (Juniorinnen A). „Auch wenn es bei den Einzelstarts nur Arne unter die besten Zehn geschafft hat, mussten sich unsere weiteren sechs Teilnehmer mit ihren Leistungen nicht verstecken. Alle sieben haben ihr Bestes gegeben", stellte Uwe Piper klar.
Unterdessen wies Siegfried Hannig darauf hin, dass die Nachwuchs-Sportler auf der modernisierten Bahn zahlreiche Rekordzeiten gelaufen sind. „Für viele Teilnehmer ging es bei den Titelkämpfen auch darum, die Norm für die Europameisterschaften zu packen. Der Untergrund hatte erheblichen Anteil daran, dass dies vielen Aktiven gelungen ist."
 
Quelle: Nordkurier vom 23.06.2008
Zuletzt aktualisiert am Donnerstag, den 26. Februar 2009 um 21:32 Uhr
 
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